Unternehmensgeschichte - Moderner Mittelstand mit traditionsreicher Historie

Gegründet im Jahre 1906 entwickelte sich die MHI Gruppe schnell zu einem führenden Natursteinproduzenten und Dienstleister für moderne Verkehrsinfrastruktur in der Mitte Deutschlands.

1906

Am 1. Dezember wird die Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG aus Betrieben der Familie Rousselle in Steinau sowie dem Steinbruch Bischofsheim/Rhön der Bayerischen Hartstein-Industrie AG, Würzburg gegründet. Firmensitz wird Klein-Steinheim.

1909

Die Ohmtal Basalt-Werke GmbH in Homberg/Ohm wird übernommen. Damit entsteht die Basis für den Betrieb Nieder-Ofleiden.

1911

Eine Kapitalerhöhung ermöglicht den Erwerb des Betriebes Breitenborn/Wächtersbach aus dem Besitz von Friedrich Rousselle.

1913

Die Bayerische Hartstein-Industrie AG scheidet unter Ausgliederung des eingebrachten Werkes Bischofsheim aus.

Der Firmensitz wird von Klein-Steinheim nach Frankfurt a. Main verlegt.

1922

Die Betriebe Lauterbach und Brauerschwend werden von der Oberhessischen Basalt AG, Lauterbach erworben

1925

Die Errichtung der ersten Teer-Mischanlage in Wächtersbach dokumentiert die Innovationsfähigkeit der Unternehmensgruppe. Als erstes Natursteinunternehmen im Deutschen Reich stellt die MHI Teersplitte, Vorgänger des heutigen Asphaltes, für den Straßenbau her.

1932

Die Heinrich Hagemeier GmbH wird Aktionärin und Heinrich Hagemeier wird Vorstandsmitglied.

1944

Die Hauptverwaltung Weserstraße 63 in Frankfurt wird während eines Luftangriffes zerstört.

1945

Reinhard Hagemeier tritt in das Unternehmen ein.

1946

Wiederaufnahme des Betriebes in Brauerschwend nach dem 2. Weltkrieg.

1948

Die Kernbetriebe Nieder-Ofleiden und Breitenborn werden modernisiert. Größere Vorbrecher, Baggereinsatz und gleislose Förderung steigern die Produktivität.

In Wächtersbach wird der Porenbetonbetrieb in eine Produktionsanlage für Basaltwolle umfunktioniert.

2016

Neubau Asphaltmischanlage Nieder-Ofleiden.

1954

Heinrich Georg Hagemeier tritt in das Unternehmen ein.

1957

Erwerb der Mehrheit an der Odenwälder Hartstein-Industrie AG, Darmstadt.

1965

Heinrich Hagemeier scheidet nach 34 Jahren im Alter von 80 Jahren aus dem Vorstand aus und übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat.

1966

Der Gabbro-Steinbruch Nieder-Beerbach im Odenwald wird von der Firma Rathjens, Hamburg erworben.

1968

Die Westfälischen Diabaswerke Petersmann, Günter & Co. KG in Siedlinghausen und Hildfeld werden gepachtet und 1969 übernommen.

1974

Erwerb der qualifizierten Mehrheit an der Strassing Bau GmbH, Bad Orb.

Beteiligung von 50 % an den Vereinigten Hartsteinwerken Billings und Dieburg GmbH.

1976

Dezentralisierung der Werke in vier regionale Niederlassungsgruppen:

1. Sauerland (Winterberg)

2. Oberhessen (Homberg/Ohm)

3. Main-Kinzig (Gründau)

4. Odenwald (Roßdorf)

1978

Mit Rainer Georg Hagemeier tritt die 3. Generation der Familie Hagemeier in die Führung der MHI ein.

1980

Reinhard Hagemeier und Heinrich Georg Hagemeier wechseln aus der aktiven Geschäftsführung in den Aufsichtsrat.

Die regionalen Niederlassungen werden in eigenständige Tochtergesellschaften umgewandelt. Die MHI GmbH, Frankfurt wird Holding.

1983

Erwerb der Bauunternehmung Josef Eley GmbH inklusive eines Steinbruches in Bleiwäsche.

1985

Aufbau der Geschäftsfelder Baustoffhandel, Recycling und Labordienstleistungen durch die Vereinigten Hartsteinwerke GmbH, Wächtersbach.

Wiederverwendung von Altbaustoffen (Asphaltrecycling) im Rahmen eines Großprojektes auf der BAB A 5.

1990/91

Übernahme des Grauwackesteinbruchs Elnhausen.

Beteiligung an der Rhönbasalt Vacha GmbH.

Gründung der Limes Bau GmbH, Erfurt und der Strassing Bau GmbH, Eisenberg.

Beteiligung an der MAIT Mitteldeutsche Asphalt-Industrie GmbH, Schwabhausen.

Gründung der THÜBAU Baustoffhandelsgesellschaft mbH, Völkershausen bei Vacha.

Beteiligung an der MKW Mitteldeutsche Kies- und Mischwerke GmbH, Schwabhausen.

Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Kalkwerke Bad Kösen GmbH.

Errichtung der ersten MHI Transportbetonanlage Profi Lieferbeton GmbH, Darmstadt-Weiterstadt.

1995

Umzug der MHI AG von Frankfurt in das neue Verwaltungsgebäude in Hanau-Steinheim.

1999

Erweiterung der Transportbetonaktivitäten. Übernahme von vier mobilen Transportbetonanlagen und Belieferung der ICE-Neubaustrecke Frankfurt – Köln.

Erste Erfolge bei der Entwicklung von Niedrigtemperaturasphalt (NTA).

2001

Zusammenarbeit mit EUROVIA zur Weiterentwicklung von Niedrigtemperaturasphalt. Auszeichnung mit dem Prix de l’ Innovation in Paris.

2004

Beteiligung an der Johannes Nickel GmbH & Co. KG, Nidda.

Errichtung der Asphaltmischanlage Heuchelheim.

Aufbau der Transportbetonanlage Edermünde.

Übernahme der TB-Anlage in Mühlheim am Main.

Übernahme des Basaltsteinbruchs Laubach-Gonterskirchen.

2006

Beteiligung an der Hartsteinwerke Thomas GmbH & Co. KG.

Gründung der aspha-min GmbH, Hanau zur Vermarktung des gleichnahmigen Produkts. aspha-min® ist ein granulierter, fließfähiger Zeolith, einsetzbar zur Herstellung von Niedrigtemperaturasphalt und als Verarbeitungs- und Verdichtungshilfe im Heißasphalt.

2008

Mit Christoph A. Hagemeier tritt die 4. Generation der Familie Hagemeier in die Führung der MHI ein.

2010

Rainer Georg Hagemeier wechselt vom Vorstand in den Aufsichtsrat.

2010

Gründung und 50%-Beteiligung an der Asphaltwerke Waldeck GmbH & Co. KG.

Neubau der Asphaltmischanlage in Groß-Bieberau.

Fertigstellung der PPP-Maßnahme Autobahn A4 Hörselberge unter Beteiligung der Strassing-Limes GmbH.

Erwerb des Kalksteinbruchs Burgwenden.

2011

Neubau einer TB-Anlage in Frankfurt-Kalbach.

2012

Gründung der MHI Logistik GmbH, Hanau zur Verbesserung der Effizienz von Transporten und Disposition der Schüttgüter im Rhein-Main-Gebiet.

Gründung der MLF Mitteldeutsche Land- und Forstwirschaft GmbH.

2013

Übernahme der Fremdanteile an der Mitteldeutsche Asphalt Industrie Thüringen GmbH.

2014

Übernahme der KKW Kalkstein und Kieswerke GmbH.

2015

Bündelung der Straßenbauaktivitäten in der Strassing GmbH.

Übernahme der Fremdanteile an der Profi-Beton GmbH.

Übernahme der Fremdanteile an der Asphaltwerk Steinhagen GmbH & Co. KG.

Neugründung der UniWork DrillTec GmbH und Verkauf von 50 % der Anteile.

FÜR UNSERE INFRASTRUKTUR.