Junger Uhu erfolgreich ausgewildert

26. Oktober 2017

Im Rahmen einer Betriebsbegehung an einem unserer hessischen Produktionsstandorte entdeckte Betriebsleiter Dieter Weber im Sommer 2017 einen sichtlich geschwächten Jung-Uhu im nahegelegenen Unterholz und rettete ihm damit sehr wahrscheinlich sein noch junges Leben. Auf Nachfrage beim NABU Hessen, mit dem die MHI seit 2016 eine enge Kooperation zur Bestandsaufnahme, Planung und Durchführung von Artenschutzmaßnahmen in den hessischen Betrieben pflegt, wurde der Kontakt zur Vogelaufzuchtstation Solms-Oberbiel hergestellt. Der NABU Kreisvorsitzende des Vogelsbergkreises Herr Karl-Heinz Zobich nahm sich des Falles an und brachte das Tier unverzüglich in die Tierklinik nach Löhnberg, wo es untersucht und einer ersten medizinischen Versorgung unterzogen wurde.

In den darauf folgenden Wochen kam es darauf an, dass der junge Vogel möglichst schnell wieder zu Kräften kommt und seine Unterversorgung ausgeglichen wird. Nach sechs Wochen der intensiven Aufzucht und Pflege konnte der Uhu, der zwischenzeitlich liebevoll auf den Namen „Hermännle“ getauft worden war, im Beisein der beiden ehrenamtlichen “Pfleger“ der NABU Gruppe Oberbiel (Herr Bruno Christe und Helmut Gerhardt) sowie Vertretern des NABU Hessen und der MHI Gruppe im Oktober wieder in seinem Heimatrevier am Steinbruch ausgewildert werden. „Hermännle“ schwang sich ohne zu Zögern in die Lüfte und verweilte mit bester Aussicht am höchsten Punkt der obersten Bruchwand seines Basaltsteinbruchs.

Den jahrzehntelangen Erfahrungen der beiden Pfleger zufolge hat das Tier nicht nur gute Aussichten, sich in den kommenden vier Jahren wieder ganz normal bis zur Paarungsreife zu entwickeln. Es besteht sogar die begründete Hoffnung, dass es seine verlorenen Familienmitglieder wieder findet und von diesen auch wieder angenommen wird.

Dies ist ein anschauliches und erfreuliches Beispiel für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der MHI Gruppe und dem NABU Hessen – mit besonderem Dank für den wunderbaren Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Aufzuchtstation. Während die Betriebe unserer Unternehmensgruppe gefährdeten Arten Schutz und Lebensraum bieten, ermöglicht die gute Vernetzung und die gegenseitige Wertschätzung der Verantwortlichen aktiven und unbürokratischen Arten- und Naturschutz.

Das Foto zeigt Dieter Weber, Dominik Heinz, Christoph A. Hagemeier, Helmut Gerhardt, Hartmut Mai und Bruno Christe.

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